Doggenportrait...

                                          ... einmal anders

 


 

Wissenswertes über Doggenwelpen

 

 

Aufzucht von Doggenwelpen:

Bei der Aufzucht eines Doggenwelpen sollte man einige Dinge beachten, damit der Hund eine gesunde, gutmütige erwachsene Dogge wird.

Erziehung von Doggenwelpen:

Von Beginn an sollte man eine ruhige, souveräne Erziehungsweise gegenüber dem Doggenwelpen wählen. Damit ist aber keines Falls gemeint, dass die junge Dogge antiautoritär erzogen werden soll. Im Gengenteil: klare Regeln für den Doggenwelpen vom ersten Tage an, die allerdings nicht mit körperlicher Gewalt jeglicher Art oder anschreien durchgestzt werden. Sondern durch Konsequenz, wenn Sie etwas fordern (was bitte nicht zu verwechseln ist mit Stränge und Härte!) und positivem Bestärken bei richtigem Verhalten. Wenn Sie fair und gleichmäßig mit dem Doggenwelpen umgehen, kann er Sie als Rudelchef akzeptieren. Laut anschnauzen dürfen Sie den Hund nicht - dann macht er sowieso "dicht". Also lassen Sie es lieber gleich. Und Doggen merken sich alles - sie haben ein Elefantengedächtnis. Das werden Sie hin und wieder schon erleben. Überlegen Sie sich bitte im Vorfeld, ob Sie schon bereit sind eine solche Aufgabe, wie das Erziehen eines Doggenwelpen, zu übernehmen. Anderenfalls bilden Sie sich zunächst etwas fort. Der Doggenwelpe wird es Ihnen danken.

Prägung des Doggenwelpen:

Weiterhin wichtig für die Bildung eines guten Doggencharakters ist, dass Doggenwelpen täglich mit Artgenossen verschiedenen Alters und ganz verschiedenen Rassen positiven Kontakt haben. Wir schreiben absichtlich "positiven Kontakt", da eine Dogge im ersten Lebensjahr nach Möglichkeit nicht eine einzige Negativerfahrung machen sollte (Elefantengedächtnis). Daher müssen Sie die Hunde, mit denen Ihr Doggenwelpe spielen darf, sorgsam auswählen. Dazu braucht man natürlich auch wieder Erfahrung, was die Körpersprache des Hundes anbelangt. Sie glauben ja gar nicht wie oft man hört "meiner ist lieb und will nur spielen" - aber der Körper des Hundes ausstrahlt "na komm mal her, Bürschlein, dann zeig ich Dir was ´ne Harke ist"... - Sie müssen das erkennen können, damit der Doggenwelpe nicht "untergebuttert" wird. Auch ist es wichtig, dass Doggenwelpen mit kleinen Hunden Kontakt haben, damit sie diese Zwerge später nicht als Beute betrachten. Besten Falls auch mit Katzen und anderem Kleingetier, wenn Sie das alles bewerkstelligen können. Auch mit anderen Welpen sollten Doggenwelpen viel spielen - was eigentlich sogar das Wichtigste ist, da nur im Spiel mit gleichalten Hunden die Beißhemmung erlernt werden kann. Aber dabei muss man natürlich auch aufpassen, dass nicht einer immer die anderen "mobbt". Dieser wird dann mal für 1-2 Minuten vom Spiel ausgeschlossen (auch wenn es Ihr Doggenwelpe ist!).

Sozialisierung des Doggenwelpen:

Ab dem Tag, wo die kleine Dogge bei Ihnen einzieht, sollten Sie dem Hündchen viele verschiedene Sozialkontakte zu fremden Menschen gönnen (Erwachsene, Kinder, Behinderte). Immer positiven Kontakt - versteht sich! Sie brauchen auch nicht zu befürchten, dass Ihre Dogge dann "zu lieb" zu fremden Personen ist. Es macht die Dogge sicher im Umgang mit Menschen. Aber glauben Sie uns: wenn es hart auf hart käme, würde die Dogge Sie verteigen, auch wenn Sie aus ihr einen "Schmusebubi" gemacht haben... Es ist sogar wahrscheinlicher, dass ein Hund den geliebten Menschen eher verteidigt, wenn er vor Fremden keine Angst hat... Achten Sie insbesondere bei Kindern auf einen vernünftigen Umgang mit dem Doggenwelpen. Kinder machen manchmal Dinge, die sie selbst nicht einschätzen können. Und: Fremde nehmen den jungen Hund nicht auf den Arm! Auch allgemeine Umweltreize müssen Doggenwelpen kennenlernen (Autos, Bus, Bahn, Fahrräder, Kinderwagen, Roller usw.), damit später die erwachsene Dogge nicht zu schreckhaft ist.

Wachstum eines Doggenwelpen und Bewegung:

Ebenfalls von äußerster Wichtigkeit ist die körperliche Reifung Ihres Doggenwelpen. Eine Dogge im Wachstum darf keinesfalls überfordert werden. Das bedeutet u.a., dass man mit dem Doggenwelpen keine langen Spaziergänge machen darf. Lieber mehrmals täglich für 15 Minuten. Wenn die junge Dogge etwa ein halbes Jahr alt ist, kann man etwas erhöhen auf etwa 20 Min. Und so fort. Lassen Sie sich nicht von der Größe Ihres Doggenwelpen täuschen - halbjährig ist der Hund schon enorm groß. Auf gar keinen Fall darf man Doggen im Wachstum am Fahrrad laufen lassen. Damit kann man langsam ab dem ersten Lebensjahr beginnen. Aber auch nur Schrittweise (5 Min., 10 Min. und so weiter). Das hat folgenden Grund: Doggen wachsen, im Gegensatz zu etwas kleineren Hunderassen, extrem schnell in die Höhe. Bänder, Sehnen und Knochen sind noch nicht fertig ausgereift und stabil. Wenn Sie nun einen Muskelaufbau (z.B. durch das am Fahrrad laufen des Hundes) forcieren, werden die Muskeln die Knochen regelrecht auseinanderziehen. Wir haben viele junge Doggen gesehen, die mit knapp einem Jahr eine extreme Bemuskelung an den Vorder- und Hinterbeinen hatten. Dadurch allerdings extrem verdrehte Läufe, die Hinterbeine weit auseinander gezogen. Diese Doggen konnten dann gar nicht mehr richtig laufen. Also lassen Sie das erste Doggenjahr ruhig angehen (Sie würden Ihr 4 - jähriges Kind ja auch nicht beim Marathon anmelden, oder?). Aber danach braucht der Junghund jede Menge Bewegung. Doggen sind zwar einerseits gemütlich, aber sie haben auch als Erbe das Windhunde-Blut in sich. Daher müssen sie die Möglichkeit zum Rennen bekommen.

 

 

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